The Work of Byron Katie

Byron KatieByron KatieDie Realität ist immer freundlicher als dein Denken. - Byron Katie

The Work ist, seit ich 2008 Byron Katie's Zertifizierungsprogramm begonnen und 2012 als Zertifizierte Begleiterin abgeschlossen habe, zentral in meiner Arbeit und in meinem Privatleben. 

Ich habe The Work 2005 entdeckt - mitten in meinen qualvollen Geschichten über Verlassenheit, Hoffnungslosigkeit und Opfer-Dasein - und das hat in meinem Leben bis heute einen entscheidenen Unterschied gemacht!

Mein Vater hat mich im Stich gelassen, Meine Mutter hat mich nie geliebt, Ich habe alles falsch gemacht, Ich bin wertlos, Ich werde nie mehr glücklich sein, Er hätte mich nicht verlassen dürfen, Mein Leben ist sinnlos ... das waren die Gedanken, die mich nach dem Tod meiner Eltern tagein tagaus quälten - auch wenn ich nicht einmal sehen konnte, dass es nur Gedanken waren, die ich da über mich und die Welt um mich herum glaubte, sosehr war ich überzeugt, dass es die Wahrheit ist.

Die Erkenntnis, dass mein Leid nicht von den Ereignissen herrührte, sondern von meinen eigenen Gedanken über die Ereignisse, war zuerst ein Schock und dann eine Offenbarung, die mich bis heute beschäftigt.

Wie geht The Work?

The Work besteht aus 4 Fragen und Umkehrungen, mit denen Stress-erzeugende Gedanken hinterfragt werden.

Schritt 1: Identifizieren Sie zunächst einen belastenden, Stress erzeugenden Gedanken.

Oft sind uns die qualvollen Gedanken, die wir für die Realität halten und die so viel leidvolle Gefühle verursachen, gar nicht bewusst.

Deshalb fragen Sie sich doch einmal, was ein schmerzliches Gefühl, das Sie in einer bestimmten Situation erlebt haben, sagen würde, wenn es sprechen könnte. Vielleicht solche Gedanken, wie: Ich halte das nicht aus, Es wird nie vorbei gehen, Ich muss mich zusammenreissen, Ich kann nicht ohne ihn/sie leben, Ich werde nie mehr glücklich sein, Er/sie hat mich verlassen, Er/sie hätte noch länger leben sollen, Er/sie ist tot ...

Zum Beispiel: Ein Gedanke, den ich mindestens 1000 Mal geglaubt habe ist "Meine Mutter hätte nicht sterben sollen" (hier können Sie den Namen Ihres verstorbenen Menschen einsetzen).

Vielleicht finden Sie es makaber diesen Gedanken überhaupt in Frage zu stellen, weil es doch selbstverständlich zu sein scheint, dass Ihr geliebter Mensch nicht hätte sterben sollen. Die ganz Welt würde Ihnen Recht geben, dass das Schicksal an diesem Punkt falsch gelaufen ist. Doch ist es wahr, dass er/sie nicht hätte sterben sollen, wenn die Realität zeigt, dass es passiert ist? Wie fühlt es sich an, gegen die Realität (das Universum, Gott ... oder wie auch immer Sie es nennen wollen) anzukämpfen, wenn Sie doch immer verlieren?

Schritt 2: Stellen Sie sich dann die 4 Fragen

1. Ist es wahr?

Nehmen Sie sich Zeit und stellen sich die erste Frage "Ist das wahr?" bezüglich des Gedankens, z.B. "Er/sie (hier steht der Name Ihres verstorbenen Menschen) hätte nicht sterben sollen!"

Lassen Sie die Frage sinken und warten Sie, welche Antwort aufsteigt. Legen Sie sich auf ein Ja oder ein Nein fest. Versuchen Sie nicht, das zu rechtfertigen - Ja und Nein sind gleichwertig und brauchen keine Erklärung.

Egal zu welcher Antwort Sie kommen, es ist die richtige. Auche wenn die ganze Welt sagt, dass eine andere Antwort richtig wäre, hier kommt es nur auf Ihre Antwort an!

Lautet Ihre Antwort Ja, dann gehen Sie zur zweiten Frage, falls sie Nein lautet zur dritten.

2. Kann ich wirklich wissen, dass das wahr ist?

Oft wird die Frage auch anders formuliert, z.B. "Kann ich ganz sicher wissen, dass das wahr ist?" oder "Kann ich mit 100%-iger Sicherheit wissen, dass das wahr ist?".

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um auf die Antwort bezüglich Ihres Gedankens zu warten. Ja und Nein sind auch hier gleichwertige Antworten - es geht nicht darum um jeden Preis ein Nein zu finden.

Können Sie wirklich absolut sicher wissen, dass die Realität (das Universum, Gott ...) sich getäuscht hat, als Ihr geliebter Mensch gestorben ist? Können Sie ganz sicher sein, dass das nicht hätte geschehen sollen, obwohl es ganz offensichtlich geschehen ist?

Es geht hier nicht darum, Ihnen den Gedanken auszureden, sondern um ein ganz ehrliches Hinterfragen.

3. Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken glaube?

Wie fühlt es sich an, wenn Sie glauben, er/sie hätte nicht sterben sollen, es aber geschehen ist - das zeigt die Realität, denn er/sie ist körperlich nicht mehr anwesend. Sie haben vielleicht seinen/ihren Leichnam gesehen und beerdigt. Wie geht es Ihnen damit, der Realität zu widersprechen?

In meiner Erfahrung tut es sehr weh, mit der Realität zu streiten. Wenn ich glaube, er/sie hätte nicht sterben sollen, dann leide ich höllisch, ziehe alles in Zweifel, kann dem Leben nicht mehr vertrauen, fühle mich allem beraubt. Ich bin voller Schmerz und Sehnen. Ich sehe keine Hoffnung mehr und glaube nicht mehr, dass es sich wirklich zu leben lohnt.

Wir geht es Ihnen, wenn Sie das glauben?

4. Wer wäre ich ohne den Gedanken?

Hier geht es nicht darum, sich vorzustellen, dass er/sie nicht gestorben wäre - denn das entspricht ja leider nicht der Realität -, sondern darum, wie es in Ihnen in der realen Situation geht, wenn Sie den Gedanken nicht glauben.

Wer wären Sie ohne den Gedanken "Er/sie hätte nicht sterben sollen"?

Ich bin ohne den Gedanken ruhiger, die Tränen fliessen und ich habe mehr Vertrauen ins Leben, dass es so richtig war. Ich kann die gesamte Komplexität des Universums nicht überschauen und nicht wissen, warum der Tod meines geliebten Menschen gerade jetzt geschehen musste. Und es ist gar nicht meine Angelegenheit, denn ich bin nicht Herrin über Leben und Tod. Ohne den Gedanken bin ich liebevoll verbunden mit mir, meinem Schmerz und im Inneren mit meinem verstorbenen Menschen. Ich bin offener für das Leben, das jetzt gerade um mich herum ist, z.B. Freunde, die Natur, die alltäglichen Ereignisse und kann das mehr wertschätzen. Ich bin präsenter.

Schritt 3: Die Umkehrungen

Die Umkehrungen dienen dazu, den Gedanken von verschiedenen Seiten zu beleuchten, um zu sehen, dass auch seine Gegenteile wahr sein können.

1. Umkehrung:

Die Umkehrung zu mir: Ich hätte nicht sterben sollen.

In der Umkehrung zu mir setze ich mich anstelle der anderen Person ein.

Wie könnte das genauso wahr oder wahrer sein, dass ich nicht hätte sterben sollen? Was fällt Ihnen dazu ein?

Ich sehe, dass ich mit dem Gedanken, dass er/sie nicht hätte sterben sollen auf eine Art auch mein Leben beende. Ich sehe keinen Sinn mehr im Leben, ich kann dem Leben nicht vertrauen, ich habe keine Zukunft. Ich bin wie tot und spüre auch die Liebe zu mir und meinem verstorbenen Menschen nicht mehr. Ich ziehe mich zurück, habe an nichts mehr auch nur die geringste Freude.

Mein Leid kommt nicht nur daher, dass er/sie gestorben ist, sondern auch daher, dass ich auf eine Art mitgestorben bin und nun nicht mehr ganz leben kann.

2. Umkehrung:

Die Umkehrung ins Gegenteil: Er/sie hätte nicht sterben sollen.

Wie könnte das genauso wahr oder wahrer sein, dass er/sie tatsächlich hätte sterben sollen? Was fällt Ihnen dazu ein?

Wow, das ist vielleicht erst einmal ein Hammer für Sie. Er/sie hätte sterben sollen. Ja, weil es so ist - offenbar sind die Geschehnisse im Universum zu komplex, um sie zu verstehen. Es könnte sein, dass es in den großen Zusammenhängen des Universums Sinn macht, dass er/sie gestorben ist. Auch wenn ich es nicht verstehe und nicht wollte.

Byron Katie sagt immer: Reality rules. Also: die Realität macht die Regeln. Und Katie sagt auch: Die Realität ist immer freundlicher, als die Geschichte, die ich über sie erzähle.

Nun liegt es mir gar nicht, Katie einfach zu glauben, was sie sagt. Ich möchte es testen. 

Inwiefern könnte es also sogar gut sein, dass er/sie gestorben ist? Ich weiß, dass das für Sie eine unmögliche Frage sein kann, die Sie vielleicht sogar kränkt. Doch möglicherweise können Sie sich einmal auf den Gedanken einlassen.

Wie kann es für Sie, füe alle Menschen und für das Universum gut sein, dass er/sie gestorben ist?

Ich kann zum Beispiel mehrere Punkte finden, warum es gut war, dass meine Mutter sich suizidiert hat:

  • Sie hat sehr gelitten und leidet nun nicht mehr. In meiner Vorstellung ist sie an einem guten Platz.
  • Ich war dadurch davon befreit, mich um sie kümmern zu müssen.
  • Ich habe ihr vorher gesagt, dass ich es respektieren würde, wenn sie es täte.
  • Ihr Tod hat mich zu The Work of Byron Katie gebracht.

 

 

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